Ziele

Das von der FFG gemanagte Netzwerk

  • soll gezielt die Entwicklung von technologiebasierten FuE-Projekten entlang der gesamten Innovationskette – von der Idee bis zur Markteinführung unterstützen.
  • hat den Fokus auf dem Aufbau tragfähiger (regionaler) Wertschöpfungsketten, regulatorischen Aspekten sowie der Skalierbarkeit von Lösungen in unterschiedlichen Agrar- und Ernährungssystemen.

Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sollen der Sicherung einer regionalen Versorgung in globalem Kontext dienen mit folgenden thematischen Schwerpunkten:

  • Gesundheitsinnovation und Prävention: Interdisziplinäre Ansätze für die Früherkennung von Erkrankungen, zoonotischer Infektionsgeschehen sowie die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und Hygienemaßnahmen.
  • Resistenzvermeidung und Monitoring: Entwicklung digitaler Systeme, Biosensoren und -technologien zur Überwachung resistenter Erreger bei Mensch und Tier, in der Umwelt sowie Lebensmitteln.
  • Nachhaltiges Behandlungsmanagement in systemkritischen Wirtschaftssegmenten: Entwicklung innovativer Technologien zur Reduktion des Einsatzes von Arzneimitteln, Herbiziden und Fungiziden; speziesübergreifende Verbesserung von Gesundheit, Resilienz, Wohlbefinden und Lebensqualität durch Prävention, Diagnostik sowie gezielter, und bedarfsgerecht individualisierter Therapie.

Mit dem Netzwerk sollen innovative Lösungen initiiert und dadurch

  • marktfähige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden
  • die Unternehmenspartner eine Stärkung ihrer Marktposition erhalten
  • Risiken für die Unternehmen minimiert, technologischer Vorsprung geschaffen, die ökonomische Basis gestärkt und Wachstum gefördert werden
  • die Vernetzung mit anderen Branchen und so die Marktreichweite erhöht werden
  • eine gegenseitige Bereicherung und die Initiierung von Praxis- und Forschungskooperationen erfolgen
  • Dienstleistungs- und FuE-Aufträge für die Partner erzielt werden konkrete Entwicklungslinien, abgeleitet durch Synergiepotentiale der Kompetenzfelder der Netzwerkpartner lassen sich in die Bereiche Automatisierung/IKT, Analytik/Diagnostik, in Bio- und Lebensmitteltechnologie sowie Primärproduktion einteilen (Abb. 2). Übergreifende Expertise, wie Wissenstransfer und sozioökonomische Belange ist ein weiteres Kompetenzfeld.
Abb. 2: Technologie- und Kompetenzfelder des Netzwerks
Abb. 2: Technologie- und Kompetenzfelder des Netzwerks

Kernstrategien des Netzwerks entlang der Wertschöpfungskette sind:

  • Entwicklung technologiegestützter Lösungen zur Früherkennung, Prävention und Kontrolle von Resistenzentwicklungen und Verbreitung über alle Organismengruppen hinweg
  • Förderung von alternativen Bekämpfungs- und Präventionsansätzen jenseits chemischer Wirkstoffe
  • Reduktion des Wirkstoffdrucks in Human- und Tierhaltung, Landwirtschaft und Umwelt
  • Aufbau nachhaltiger Produktionssysteme, die Resistenzentstehung und -verbreitung minimieren

Das Netzwerk verbindet Unternehmen und Forschungseinrichtungen und fördert den internationalen Wissens- und Technologietransfer. Die Partner aus verschiedenen Fachdisziplinen (Abb. 3) arbeiten gemeinsam an innovativen Lösungen.

Abb.: Fachdisziplinen der aktuellen Netzwerkpartner
Abb. 3: Fachdisziplinen der aktuellen Netzwerkpartner

Der wirtschaftliche Nutzen für die deutschen Netzwerkpartner ist zusammenfassend wie folgt zu beschreiben:

  • Entwicklung gemeinsamer technologischer Innovationsvorhaben mit hohen Marktchancen
  • Einbindung von Unternehmen und/oder Forschungseinrichtungen im Ausland
  • Einfacher Zugang zu Technologie- und Wissenstransfer über das Netzwerkmanagement
  • Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch internationale Zusammenarbeit
  • Kooperation mit deutschen und ausländischen Netzwerkpartnern für gemeinsame FuE-Vorhaben
  • Verfügbarmachung von bisher nicht nachhaltig genutzten Ressourcen
  • Koordinierter Wissens-, Bildungs- und Techniktransfer

Der Nutzen für die ausländischen Netzwerkpartner ist:

  • Erwerb von Wissen, Kenntnisse, nutzbare Technologien
  • Austausch von Wissen und Erkenntnissen
  • Transfer von Produkten und Methoden
  • Zugang zu deutschen Partnern (Unternehmen, Forschungseinrichtungen)